Schamane der neuen Zeit
Begleiter in das neue Bewusstsein
Autor spiritueller und philosophischer Text

Selbstbestimmt leben

Wie schafft man es selbstbestimmt zu leben?
Zunächst muss einmal geklärt werden was a. das Selbst und b. Selbstbestimmung genau bedeutet.
Ich gehe davon aus, dass das Selbst die Kombination aus Körper, Seele und Geist ist.
Das heutzutage am wenigsten beachtete (und dadurch kommen die meisten Probleme überhaupt erst zustande) ist die Seele, die den Körper erschaffen hat und belebt. Diese Seele hat einen Plan, wenn sie ihren Körper in die Inkarnation führt. Sie will gewisse Erlebnisse erfahren und bestimmte Situationen erleben. Es gibt Pläne unter welchen Problemen der Mensch leiden muss, aber auch Pläne diese Probleme zu erkennen und zu lösen.
Im Hintergrund steht der Gedanke, dass der Mensch anhand seiner Schwierigkeiten wächst und in sich den Schatz findet, der ihn zu innerer und dadurch auch äußerer Freiheit führt.Freiheit von Ängsten und Mustern, die er sich durch die ersten Erlebnisse und Verletzungen in seiner Kindheit initiiert und die durch die ständige Wiederholung der gelernten Muster und durch die entsprechende Resonanz der Umweltbedingungen vertieft und  zementiert wurden. Auf der Suche nach diesem Frei sein entdeckt der Leidende diese tiefere Ebene seines Seins, seine Spiritualität. Und dadurch all die Möglichkeiten, die ihm angeboten werden, wenn er bewusst und offen, gemeinsam mit seiner Seele,  seinen Weg geht. So erkennt er, dass er genau genommen eine Seele in einem materiellen Körper ist.
In dieser Erkenntnis liegt die Möglichkeit sich durch den Kontakt zu seiner Seele - also über die Intuition - weiter zu entwickeln. Weiter insofern, als dass man durch die Befreiung von Fallstricken und Blockaden und im Kontakt zur eigenen Seele fortan Ebenen und Kräfte in sich entdeckt, die letztlich dazu führen, dass man die Vorlieben, Wünsche und Visionen von Körper, Seele und Geist/Verstand leben kann. So gestaltet man gemeinsam mit seiner Seele das Leben weiter, wodurch sich Pläne und Ideen realisieren können, die einem zutiefst liegen und erfreuen, da sie von allen das eigene Sein bestimmenden Institutionen unterstützt werden. Der Mensch bekam für sein materielles Dasein den freien Willen zur Verfügung gestellt. Wie auch immer mensch entscheidet, die energetischen Helferwesen und vor allem die eigene Seele respektieren diese Wahl.
Zu Beginn des menschlichen Daseins war dies nie ein Problem, da alle Entscheidungen durch die Intuition, also durch den Kontakt zur eigenen Seele beeinflusst wurden. Aber im Laufe der Zeiten wurde durch die Hybris der Intellektualität die ursprüngliche Harmonie der Dreieinigkeit unterwandert. Die höhere Seinsebene wurde wegrationalisiert. Und der Verstand wurde zum Entscheidungsträger erhoben. Nun ist der Verstand ursprünglich nicht als Entscheidungsträger angedacht gewesen. Denn der Verstand ist nicht in der Lage voraus zu schauen. Er sieht immer nur das was war, und entscheidet sich somit für eine Wiederholung alter Erfahrungen, auch wenn diese schmerzhaft sind. Er lässt sich nur mühevoll von einer neuen Idee begeistern. Was der Verstand nicht kennt, bereitet ihm Sorgen und Nöte. Da er zur Organisation der alltäglichen Aktionen und Reaktionen geschaffen wurde, hat er nicht den Weitblick seinen Menschen aus verfahrenen Situationen herauszumanövrieren, so wie es die Seele kann.
Erst wenn der Mensch sich wieder seiner Intuition öffnet, und seiner Seele somit die Möglichkeit zur Mitsprache und Unterstützung gibt, kann das Ruder herumgerissen werden um den sich ewig wiederholenden Kreisläufen zu entkommen. So ist es in allererster Linie wichtig sich seiner inneren Stimme zu öffnen, sie wahrzunehmen, ihr zu vertrauen und den Hinweisen auch zu folgen! Die Seele kennt den Lebensplan und weiß auch wie man aus seinen letztlich selbst gewählten Mustern wieder herausfinden kann. Sie führt dann via Intuition Schritt für Schritt aus der ständigen Wiederholung alter Erfahrungen heraus. Oft scheinen die intuitiven Wege die schwierigeren zu sein, und das ist - wie unten erklärt wird – auch richtig so. Der einfache Weg ist immer der der Vermeidung und meist vom Verstand initiiert. Denn er kennt nur die Vergangenheit und versucht das gelernte und die Gewohnheiten aufrecht zu erhalten und zu wiederholen. Der schwierige Weg jedoch führt durch Schmerz und Angst hindurch in die Freiheit (da sie die aufgebauten Blockaden erst erlösen muss). Und diese Vision wahrzunehmen obliegt einzig der Seele, die ja über Raum und Zeit hinweg alles überschauen kann. Und somit auch die Wege aufzeigen kann, die irgendwann einmal ins Paradies führen. Auch wenn es zuerst einmal nicht so aussieht.
Um dahin zu kommen, öffnet man sich seinem inneren höheren Sein, um dessen Stimme als Entscheidungsträger anzunehmen. Sie führt einen dann durch die Schlingen des Alltags, zu einem Buch, einem Film, einer Idee. Zu Menschen und Lehrern, Therapeuten oder Ärzten. Diese zeigen dann die nächsten Schritte an, die man gehen kann, um die eigenen Ängste und Strukturen endgültig los zu lassen. Oder sie spricht direkt mit einem, was dann die Umwege über andere Informatoren erspart. Wenn man dadurch die Zwiebelschalen der Wiederholung ursprünglicher Verletzungen abgelegt hat, findet man auf dem Wege immer mehr das eigene ICH. Das ICH ist die Kombination der Seelenkraft und des ursprünglich angelegten eigenen Charakters, des Körperbewusstseins (was meist dem Verstand /Geist gleichzusetzen ist). Der oft durch äußere Umstände und Maßnahmen unterwandert, unterdrückt und versteckt wurde. Es gilt diese Charakterzüge des eigentlichen ICHs zu finden, ohne die Verletzungen und Blockaden der Folgezeit weiterhin zu füttern. Jenes ICH zu finden und zu leben, mit dem man sich absolut wohl fühlt und von dem man weiß, dass es NICHT durch fremde Ideen, Gedanken oder Auflastungen vernebelt wurde. Dieses ICH kann man hervorragend im Geburtshoroskop ersehen, das neben den angelegten Talenten auch die angelegten Probleme aufzeigt. Denn es geht immer nur darum, wie man mit den angelegten Eventualitäten umgeht. So kann man diese Kräfte nützen oder beschließen darunter zu leiden, es liegt in jedem selbst welchen Weg er gehen mag. Wenn eine Offenheit zur eigenen Seele erreicht ist und somit auch das ICH von vielen Altlasten, Ängsten und Mustern Anderer (Eltern, Lehrer, Gesellschaft, Religion etc befreit ist, ist das gröbste auf dem Weg in die Freiheit geschafft.
Selbstbestimmt zu leben bedeutet also letztlich, die ursprüngliche Variante des eigenen ICHs aus dem Wust an Fehlgedanken, falschen Verantwortungen, unterdrückten Gefühlen und angewohnten Mustern heraus zu finden und dieses ICH dann authentisch auszuleben. Inklusive aller negativen Anteile, denn auch diese sind ein Teil des polaren Daseins.
Jeder hat seine guten und schlechten Seiten. Und es sind meist die schlechten Angewohnheiten, die einen dazu ermutigen weiter zu gehen, sich selbst zu finden. So ist es unabdingbar notwendig die negativen Seiten des eigenen ICHs anzusehen, zu akzeptieren und leben zu lassen. Man wird sehen: im bewussten Zustand sind die vermeintlich bösen Kräfte ebenfalls aufbauend. Nur im unbewussten Zustand mutieren unterdrückte „böse“ Seiten zu Charakterzügen, die in Gesellschaftlichen Maßstäben bewertet, wirklich schlecht sind. Es geht also darum seine Gefühle wahrzunehmen, die Bedürfnisse des Körpers, des Geistes und der Seele wahrzunehmen und diese zu befriedigen. Das führt zur Befreiung von den Angewohnheiten, die einem das Leben vermiesen und die Seele kann im materiellen Leben ihres Menschen den unterstützenden Platz einnehmen. Und wenn alle Blockaden, Ängste, Probleme aufgelöst und losgelassen sind, ist man soweit, sein Selbst (die bewusste und harmonische Kombination von Körper, Seele und Geist) zu erkennen und bewusst zu leben.So wird die Wirklichkeit nicht länger von den alten Strukturen, die wir in der Kindheit gelernt haben oder die von der Umwelt vorgesetzt werden, bestimmt, sondern vom befreiten ICH selbst.
In bewusster und wissender Weise.

 

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